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Proton VPN im Test: das Schweizer VPN, das wirklich keine Logs speichert

Inhalt
Kurz gesagt: Proton VPN ist das virtuelle private Netzwerk des Schweizer Unternehmens Proton, das auch hinter Proton Mail und dem Passwortmanager Proton Pass steht. Es verschlüsselt Ihre Verbindung, verbirgt Ihre IP-Adresse und schützt Sie in öffentlichen WLANs. Es bietet eine unabhängig geprüfte No-Logs-Richtlinie, quelloffene Apps und Funktionen wie Secure Core, NetShield und das Stealth-Protokoll. Der kostenlose Tarif hat kein Datenlimit, VPN Plus kostet im Zweijahrestarif 3,49 € pro Monat.
Ein VPN ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug, um Fernsehen aus einem anderen Land zu schauen. Es lohnt sich für alle, die sich im Café, im Hotel oder am Flughafen über WLAN verbinden, die nicht möchten, dass ihr Internetanbieter sieht, welche Websites sie besuchen, oder die auf Reisen ihre gewohnten Dienste so nutzen möchten wie zu Hause. Bei einem VPN gilt allerdings mehr als bei fast jedem anderen Dienst: Ihr gesamter Datenverkehr läuft über die Server des Anbieters. Es kommt also sehr darauf an, wem Sie ihn anvertrauen.
Proton VPN ist besonders interessant, wenn Ihnen ein einfacher „Verbinden“-Knopf nicht reicht und Sie echte Kontrolle über Ihre Privatsphäre wollen. Es bietet einen brauchbaren kostenlosen Tarif ohne Datenlimit, quelloffene Apps und in den Bezahltarifen eine erweiterte Weiterleitung des Datenverkehrs. Sie sollten aber wissen, auf welchem Gerät Sie es nutzen werden, denn die Funktionen unter Windows, auf dem Mac und auf Smartphones sind nicht identisch. Wenn Sie noch Anbieter vergleichen, hilft Ihnen unser Vergleich der besten VPNs.
So haben wir Proton VPN getestet
Wir haben Proton VPN in den Apps für macOS und Android getestet. Wir haben das Verbinden, NetShield, Secure Core, den Kill Switch, die Protokolleinstellungen, die Profile und die Preisseite durchgesehen und die Verbindungsgeschwindigkeit mit ExpressVPN und NordVPN verglichen. Wo wir Funktionen auf anderen Plattformen beschreiben, haben wir sie anhand der offiziellen Dokumentation von Proton überprüft.
Video-Test
Lieber zuschauen? Das folgende Video (auf Englisch) zeigt die Mac-App und die wichtigsten Funktionen in etwa zweieinhalb Minuten.
Wer steckt hinter Proton VPN
Proton ist ein Schweizer Unternehmen, das 2014 von Wissenschaftlern gegründet wurde, die sich am CERN kennengelernt hatten. Bekannt wurde es mit Proton Mail, einem Ende-zu-Ende-verschlüsselten E-Mail-Dienst. 2017 startete Proton VPN, später kamen nach und nach der Cloud-Speicher Proton Drive, Proton Calendar und der Passwortmanager Proton Pass hinzu. Nach Angaben von Proton wurden über alle Dienste hinweg mehr als 100 Millionen Konten angelegt.
Seit 2024 ist die gemeinnützige Proton Foundation Mehrheitsaktionärin von Proton. In der Praxis bedeutet das, dass das Unternehmen nicht einfach an einen Investor verkauft werden kann, der Nutzerdaten zu Geld machen möchte. Bei einem VPN, das Ihren gesamten Datenverkehr sieht, ist eine solche Eigentümerstruktur ein starkes Argument.
Durch den Sitz in der Schweiz unterliegt Proton Schweizer Recht, das zu den strengeren Datenschutzregelungen gehört. Für sich genommen ist das aber noch keine Garantie für fehlerfreie Software. Aussagekräftiger sind die überprüfbaren Schritte: Proton hat im Januar 2020 den Quellcode aller seiner Apps veröffentlicht und lässt seine No-Logs-Richtlinie regelmäßig von einer externen Firma prüfen (mehr dazu im Abschnitt zur Privatsphäre).
Auf einen Blick (Oktober 2026)
| Proton VPN | |
|---|---|
| Server | 21.798 in 149 Ländern (Stand: 20. Oktober 2026) |
| Geräte gleichzeitig | 1 im kostenlosen Tarif, 10 in den Bezahltarifen |
| Apps | Windows, macOS, Linux, Android, iPhone und iPad, Chromebook, Android TV, Apple TV, Fire TV, Chrome und Firefox |
| Protokolle | Smart (automatisch), WireGuard, OpenVPN, Stealth |
| Kill Switch | Ja |
| Split Tunneling | Ja, je nach Plattform unterschiedlich (auf dem Mac experimentell, unter iOS nicht) |
| Streaming und P2P | Bezahltarife |
| Kostenloser Tarif | Ja, ohne Datenlimit |
Die Mac-App
Überblick über die App
Die macOS-App zeigt links den Verbindungsstatus und die Länderliste, rechts eine Serverkarte. Unter dem Verbinden-Knopf befinden sich vier Schnellschalter: Secure Core, NetShield, Kill Switch und Portweiterleitung. Symbole neben jedem Land zeigen, ob es P2P oder Streaming unterstützt, und wenn Sie ein Land aufklappen, gelangen Sie zu einzelnen Städten und Servern.
Während unseres Tests listete die App 149 Standorte. Die Serverseite von Proton nennt mit Stand 20. Oktober 2026 21.798 Server in 149 Ländern; die Preisseite rundet das auf „20.000+ Server in 140+ Ländern“.
Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iPhone und iPad, Chromebook, Android TV, Apple TV und Fire TV, dazu Browsererweiterungen für Chrome und Firefox.
Verbindung mit einem Klick
Der Knopf Quick Connect wählt den schnellsten verfügbaren Server, und innerhalb von Sekunden sind Sie geschützt. Beim Verbinden prüft die App zuerst, ob der Server verfügbar ist. Nach dem Verbinden zeigt sie den Servernamen, Ihre neue IP-Adresse, die aktuelle Serverauslastung, das Protokoll und die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit. In unserem Test verband sich die App über WireGuard mit einem Server in Tschechien bei 33 % Auslastung.
NetShield
NetShield ist ein Filter auf DNS-Ebene. Er blockiert Domains, die bekanntermaßen Schadsoftware verbreiten, und auf der höheren Stufe auch Werbung und Tracker, noch bevor sie überhaupt geladen werden. Auf dem Mac haben Sie drei Optionen: nichts blockieren, nur Schadsoftware blockieren oder Schadsoftware, Werbung und Tracker blockieren. Die Zahl neben dem Symbol zeigt, wie viele Elemente NetShield bisher blockiert hat.
NetShield gehört zu den Bezahltarifen. Er ersetzt keinen Virenschutz und entfernt nicht jede Werbung, zum Beispiel keine Anzeigen, die direkt von der Domain der Website ausgeliefert werden. Lädt eine Seite nicht richtig, schlägt die App selbst vor, NetShield vorübergehend auszuschalten.
Secure Core
Secure Core leitet Ihren Datenverkehr zunächst über gehärtete Server in der Schweiz, in Island oder in Schweden und erst danach über einen Ausgangsserver im Zielland. Würde jemand den Ausgangsserver überwachen, sähe er nur Datenverkehr, der von einem Secure-Core-Server kommt, nicht aber Ihre echte IP-Adresse. Die Funktion ist in allen Bezahltarifen verfügbar.
Der Preis für den zusätzlichen Schutz ist die Geschwindigkeit. Die App warnt selbst, dass Secure Core Ihr VPN verlangsamen kann, weil Ihre Daten einen zusätzlichen Zwischenschritt nehmen. Als Standardeinstellung für Gaming oder Videoanrufe ist es daher ungeeignet. Schalten Sie es gezielt ein, wenn Privatsphäre am wichtigsten ist.
Kill Switch
Der Kill Switch trennt Ihre Internetverbindung, wenn das VPN plötzlich abbricht, damit Ihre echte IP-Adresse nicht durchsickert. Auf dem Mac schalten Sie ihn mit einem Klick direkt auf dem Hauptbildschirm ein. Die App sagt zwei Dinge offen: Beim Wechsel zwischen Servern kann Ihre IP kurz sichtbar sein, und bei eingeschaltetem Kill Switch funktionieren Geräte im lokalen Netzwerk, etwa ein Drucker oder ein NAS zu Hause, möglicherweise nicht mehr.
Einstellungen und Protokolle
In den Verbindungseinstellungen wählen Sie das Protokoll. Standard ist Smart, das automatisch ein funktionierendes Protokoll auswählt; manuell können Sie auch WireGuard, OpenVPN oder Stealth wählen. Stealth tarnt den VPN-Datenverkehr, sodass er schwerer zu erkennen ist, und hilft in Netzwerken, die VPNs blockieren. Unsichtbar macht es Sie allerdings nicht, und es kann nicht garantieren, dass es jede Sperre überwindet. Proton bietet es auch Gratisnutzern an. Auf dem Mac müssen Sie dafür in den Systemeinstellungen eine Netzwerkerweiterung erlauben, sonst erscheint es möglicherweise nicht im Menü.
Im selben Menü finden Sie das automatische Verbinden beim Start, das Standardverhalten von Quick Connect, den VPN Accelerator, den Zugriff auf das lokale Netzwerk, den Schutz vor DNS-Lecks und Split Tunneling, das auf dem Mac weiterhin als experimentell gekennzeichnet ist. Ältere Anleitungen, die das Protokoll IKEv2 erwähnen, sind veraltet: Proton hat es aus seinen Apps entfernt und schaltet es seit April 2026 auch auf seinen Servern ab.
Profile und Portweiterleitung
Profile speichern Ihre bevorzugten Verbindungen. Standardmäßig gibt es ein Profil für den „schnellsten“ und eines für einen „zufälligen“ Server, und Sie können eigene anlegen, etwa für den schnellsten Server in einem bestimmten Land, mit einem gewählten Protokoll oder mit eingeschaltetem Secure Core.
Die Portweiterleitung verbessert die Download-Geschwindigkeit bei P2P und hilft beim Hosten von Spielen. Sie funktioniert in den Bezahltarifen, auf P2P-Servern und in den Apps für Windows, macOS (derzeit im Early Access) und Linux. Bedenken Sie, dass sich die Portnummer nach einem erneuten Verbinden meist ändert und Sie sie dann auch in Ihrem Torrent-Client anpassen müssen. Das ist nicht dasselbe wie ein dauerhaft geöffneter Port auf Ihrem Router zu Hause.
Split Tunneling: Unterschiede je nach Gerät
Split Tunneling ist eine kostenpflichtige Funktion, mit der Sie festlegen, was durch das VPN läuft und was daran vorbeigeht. Das ist praktisch für Banking-Apps, die VPNs blockieren, oder für Arbeits-Apps. Eine Ausnahme bedeutet aber auch, dass dieser Datenverkehr den Schutz des VPN verliert. Die Möglichkeiten hängen von der Plattform ab:
| Plattform | Möglichkeiten und Einschränkungen |
|---|---|
| Windows | Apps und IP-Adressen ein- oder ausschließen; funktioniert auch bei eingeschaltetem Kill Switch. |
| macOS | Experimentelles Ausschließen von Apps; unterstützt weder Safari noch andere auf WebKit basierende Apps. |
| Android und Android TV | Auswahl, welche Apps am VPN vorbeigeleitet werden. |
| Linux | Auswahl von Apps in der offiziellen App; das inoffizielle Flatpak bietet möglicherweise nicht dieselbe Unterstützung. |
| iOS | Proton führt für iOS kein Split Tunneling für Apps wie unter Windows auf. |
Die Android-App
Die Android-App verbindet sich fast sofort, und die wichtigsten Funktionen wie Quick Connect, Länderauswahl, Secure Core, NetShield und Kill Switch sind nur ein oder zwei Fingertipps entfernt. Der Aufbau entspricht der Desktop-Version: Länderliste, Serverkarte, Übersicht der aktuellen Verbindung und Einstellungen.
Kill Switch und VPN Accelerator auf anderen Plattformen
Unter Windows und Linux gibt es den Kill Switch zusätzlich in einer erweiterten Variante, die den Datenverkehr auch außerhalb einer aktiven App-Sitzung durch das VPN zwingt. Unter Android stützt sich der Schutz auf die Systemeinstellungen „Durchgehend aktives VPN“ und „Verbindungen ohne VPN blockieren“. Prüfen Sie nach dem Einschalten immer, ob Ihr Drucker oder Ihr NAS im Heimnetz noch erreichbar ist.
Der VPN Accelerator soll die Verbindungsleistung verbessern, vor allem bei weit entfernten Servern. Die Geschwindigkeitsfaktoren aus dem Marketing lassen sich allerdings nicht auf jeden Heimanschluss übertragen. Entscheidend ist das Ergebnis auf Ihrer Strecke, nicht der Schalter selbst. In unserem Test haben wir seinen Nutzen vor allem unter Android bemerkt.
Unsere Geschwindigkeitsmessungen
Wir haben die Geschwindigkeit an mehreren Standorten gemessen und mit ExpressVPN und NordVPN verglichen. Betrachten Sie die Ergebnisse als Orientierung: Die Geschwindigkeit an Ihrem Anschluss hängt von der Entfernung zum Server, Ihrem Netzwerk, dem Protokoll und der aktuellen Auslastung ab.
| ExpressVPN | NordVPN | Proton VPN | |
|---|---|---|---|
| Download (Mbit/s) | 36,4 | 29,1 | 31,1 |
| Upload (Mbit/s) | 28,8 | 15,0 | 16,5 |
| Ping (ms) | 182 | 177 | 168 |
| Standort | Download [Mbps] | Upload [Mbps] | Ping [ms] |
|---|---|---|---|
| USA (New York) | 32 | 10,87 | 104 |
| EU (Frankfurt) | 32,24 | 35,66 | 22 |
| Australien (Sydney, Melbourne) | 28,58 | 9,91 | 281 |
| Neuseeland (Auckland, Wellington) | 28,62 | 5,11 | 285 |
| Brasilien (Sao Paulo) | 28,87 | 16,33 | 236 |
| Vereinigte Arabische Emirate (Dubai) | 24,39 | 11,95 | 138 |
| weltweit (Durchschnitt) | 29,1 | 15,0 | 177,7 |
In unseren Messungen hielt Proton VPN mit den großen Konkurrenten mit und hatte von den drei Diensten den niedrigsten Ping.
Privatsphäre und Audits
Proton veröffentlicht den Quellcode aller seiner Apps sowie Informationen zu externen Audits. Die No-Logs-Richtlinie wird jedes Jahr von der Firma Securitum geprüft. Das fünfte Audit in Folge fand im Mai 2026 statt, und laut seinen Ergebnissen fanden die Prüfer auf den untersuchten Servern keine Aufzeichnungen über besuchte Websites, DNS-Anfragen oder Verbindungsmetadaten, die sich einem bestimmten Nutzer zuordnen ließen. Das ist ein weitaus aussagekräftigerer Beleg als ein bloßes Marketingversprechen. Dennoch deckt ein Audit immer nur einen bestimmten Umfang und Zeitraum ab.
Ein VPN verschlüsselt die Strecke zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server und ändert die IP-Adresse, die die besuchten Dienste sehen. Cookies, Anmeldungen bei Ihren Konten oder Browser-Fingerprinting beseitigt es nicht. Es ersetzt weder einen Virenschutz noch die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder Sorgfalt bei der Eingabe von Passwörtern. Für Passwörter ist ein Passwortmanager sinnvoll, etwa das oben erwähnte Proton Pass.
Preise
Proton VPN hat einen kostenlosen Tarif und zwei Bezahltarife für Privatpersonen. Die Preise haben wir am 20. Oktober 2026 auf der offiziellen Preisseite überprüft:
| Tarif | Preis | Was Sie bekommen |
|---|---|---|
| Proton Free | kostenlos | 1 Gerät, Server in 10 Ländern (zufällig ausgewählt), kein Datenlimit, mittlere Geschwindigkeit |
| VPN Plus | 3,49 € / Monat im Zweijahrestarif (83,76 € für 24 Monate), regulär 9,99 € / Monat | 10 Geräte, 20.000+ Server in 140+ Ländern, höchste Geschwindigkeit, Secure Core, NetShield, Streaming, P2P, bevorzugter Support |
| Proton Unlimited | 7,99 € / Monat im Zweijahrestarif (191,76 € für 24 Monate), regulär 12,99 € / Monat | VPN Plus + Proton Mail, Calendar, Drive und Pass |
Für die Bezahltarife gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Der niedrigste Preis gilt nur für die erste Laufzeit; danach verlängert sich das Abo zum regulären Jahrespreis (laut Preisseite 83,88 € pro Jahr für VPN Plus und 119,88 € pro Jahr für Proton Unlimited). Der kostenlose Tarif erfordert keine Kreditkarte, zeigt keine Werbung und hat weder ein Zeit- noch ein Datenlimit. Um ein Land auszuwählen, zu streamen oder P2P zu nutzen, brauchen Sie jedoch einen Bezahltarif.
Für wen eignet sich Proton VPN
- Für alle, die ein kostenloses VPN von einem vertrauenswürdigen Anbieter suchen und mit einem Gerät und automatischer Serverauswahl leben können.
- Für datenschutzbewusste Nutzer, die Wert auf eine geprüfte No-Logs-Richtlinie, quelloffenen Code, Secure Core und den Besitz durch eine gemeinnützige Stiftung legen.
- Für Reisende und Nutzer öffentlicher WLANs, die ihre Verbindung auf Laptop und Smartphone schnell absichern möchten.
- Für Nutzer in Netzwerken, die VPNs blockieren, denn Stealth gibt es auch im kostenlosen Tarif.
- Für bestehende Proton-Nutzer, für die sich Proton Unlimited mit allen Diensten in einem Abo lohnt.
Was Sie nach der Installation einstellen sollten
- Installieren Sie die offizielle App und behalten Sie die automatische Protokollwahl (Smart) bei, oder probieren Sie WireGuard.
- Schalten Sie den Kill Switch ein und ziehen Sie unter Windows oder Linux die erweiterte Variante in Betracht.
- Prüfen Sie, ob Drucker, NAS und Arbeits-Apps noch funktionieren. Legen Sie Ausnahmen per Split Tunneling nur dort an, wo Sie sie brauchen.
- Nutzen Sie für den Alltag einen nahe gelegenen Server und schalten Sie Secure Core gezielt ein.
- Wenn das VPN in einem bestimmten Netzwerk nicht funktioniert, stellen Sie das Protokoll auf Stealth um.
Was uns gefällt
- ✅ Regelmäßig geprüfte No-Logs-Richtlinie, Sitz in der Schweiz und quelloffener Code
- ✅ Kostenloser Tarif ohne Datenlimit und ohne Werbung
- ✅ Secure Core und Kill Switch direkt auf dem Hauptbildschirm
- ✅ NetShield gegen Schadsoftware, Werbung und Tracker
- ✅ Stealth-Protokoll gegen VPN-Sperren, auch im kostenlosen Tarif
- ✅ Apps für alle wichtigen Plattformen, bis zu 10 Geräte
- ✅ Geschwindigkeit auf dem Niveau der großen Konkurrenten und der niedrigste Ping in unseren Messungen
Worauf Sie achten sollten
- Der kostenlose Tarif bietet nur mittlere Geschwindigkeit und ein Gerät und wählt den Server für Sie aus.
- Den besten Preis gibt es nur im Zweijahrestarif und nur für die erste Laufzeit.
- Secure Core kann Ihre Verbindung verlangsamen.
- Die Funktionen unterscheiden sich je nach Plattform; Split Tunneling ist zum Beispiel auf dem Mac experimentell und fehlt unter iOS.
- Das Entsperren von Streamingdiensten kann sich mit der Zeit ändern und lässt sich nicht garantieren.
Fazit
Proton VPN gehört zu den vertrauenswürdigsten VPNs auf dem Markt. Der Sitz in der Schweiz, eine unabhängig geprüfte No-Logs-Richtlinie, quelloffener Code und ein großzügiger kostenloser Tarif machen es zu einer ausgezeichneten Wahl für alle, die online mehr Privatsphäre wollen. In unserem Test hatten wir keine Verbindungsprobleme, und sowohl die Mac- als auch die Android-App sind übersichtlich, mit den wichtigsten Funktionen nur einen Klick entfernt.
Unsere Vorbehalte betreffen vor allem die Unterschiede zwischen den Apps und die Tatsache, dass Sie den niedrigsten Preis nur mit einer zweijährigen Bindung bekommen. Wenn Sie eine bestimmte Funktion brauchen, etwa Split Tunneling oder Portweiterleitung, prüfen Sie zuerst, ob Ihr System sie unterstützt. Für den Einstieg reicht der kostenlose Tarif; VPN Plus lohnt sich, sobald Sie Länder auswählen, streamen oder P2P nutzen möchten. Weitere Optionen finden Sie in unserem regelmäßig aktualisierten Vergleich der besten VPNs.



















